Einsätze
 
     
 

Die Facheinheit RHOT wird in jedem Jahr bis zu 30 Mal alarmiert. In den meisten Fällen geht es um die Suche von vermissten Menschen. Diese Einsätze sind meist sehr umfangreich und zeitintensiv. Gemeinsam mit der Polizei muss akribisch ermittelt werden, welche Anhaltspunkte es für den möglichen Aufenthaltsort der vermissten Person gibt. Nur so ist ein effektiver Einsatz der Rettungshundeteams möglich. In den vergangenen Jahren konnten durch den Einsatz der Facheinheit mehrere Menschen gefunden werden. Leider kam in einigen Fällen jede Hilfe zu spät.

Bei ca. 10 bis 15 Prozent der Einsätze wird die Einheit zur Suche von verschütteten Menschen gerufen. Diese Einsätze sind besondere Herausforderungen für die Rettungshundeteams und Mitglieder der Fachgruppe Technische Ortung und Bergung. Die psychische und physische Belastung der Teammitglieder ist teilweise enorm.

Ausgebildet werden die Mitglieder der Facheinheit auch für mögliche Einsätze im Ausland. Im Jahr 2005 fuhr ein Rettungshundeteam mit der Organisation "International Search and Rescue" (I.S.A.R. Germany) zum Erdbebeneinsatz nach Pakistan. Die Zusammenarbeit mit der Hilfsorganisation wird in der Zukunft noch weiter ausgebaut.